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title: "CAC berechnen: Kundengewinnungskosten im Onlineshop | Product Metrics"
description: "CAC berechnen: Werbekosten durch Neukunden teilen, voll gerechnet alle Marketingkosten. Formel, Beispiel und Break-even-nCAC für die erste Bestellung."
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language: de
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  en: "https://www.productmetrics.io/blog/customer-acquisition-cost-formula"
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publisher: "Product Metrics"
author: "Berend Vrakking"
datePublished: 2026-10-07
dateModified: 2026-10-08
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> Content index: https://www.productmetrics.io/llms.txt

# CAC berechnen: Kundengewinnungskosten im Onlineshop

## Das Wichtigste in Kürze

- CAC berechnen: Werbekosten ÷ Neukunden. Google Ads definiert die Customer Acquisition Cost (CAC, auf Deutsch Kundengewinnungskosten) genauso, als die Neukunden zugeordneten Werbekosten geteilt durch die einzelnen gewonnenen Neukunden.
- Die Kosten pro Bestellung schönen das Bild. In unserem Beispiel ergeben 10.000 € Werbekosten und 200 Bestellungen 50,00 € pro Bestellung, aber nur 120 dieser Bestellungen kamen von Neukunden, jeder Neukunde hat also 83,33 € gekostet.
- Ein Neukunde darf bei der Erstbestellung nicht mehr kosten, als diese Bestellung an Gewinn bringt. Bei 100 € Warenkorb und 40 % Marge sind das 40,00 €. Ein nCAC von 83,33 € rechnet sich nur, wenn spätere Bestellungen weitere 43,33 € Gewinn bringen.
- Product Metrics zeigt den nCAC pro Produkt und als Durchschnitt, weil der Durchschnitt verbergen kann, welche Produkte Neukunden günstig gewinnen.

Die Customer Acquisition Cost (CAC, auf Deutsch Kundengewinnungskosten oder Kundenakquisitionskosten) ist das, was Sie an Werbung zahlen, um einen Kunden zu gewinnen. CAC berechnen ist einfach: Werbekosten geteilt durch Neukunden. Rechnen Sie weitere Marketingkosten ein, etwa Agentur, Tools und Gehälter, teilen Sie diese Summe durch die Neukunden. Für einen Shop mit Google Shopping oder Performance Max ist die schwierigere Frage, was Sie für eine Erstbestellung zahlen können, denn die erste Bestellung ist oft die einzige, auf die Sie sicher zählen können.

nCAC steht im Folgenden für die Kosten pro Neukunde. Ersetzen Sie die runden Beispielzahlen durch Ihre eigenen. Die kurze Definition steht im [Glossar unter CAC](https://www.productmetrics.io/glossary/cac) (auf Englisch). Glossareinträge, Blogartikel und Produktseiten ohne deutsche Version sind mit „(auf Englisch)“ gekennzeichnet.

Sie brauchen:

- Werbekosten eines Zeitraums, zum Beispiel eines Monats
- Zahl der Neukunden im selben Zeitraum (aus Google Ads oder Ihrem Shop)
- Durchschnittlichen Warenkorbwert ohne MwSt.
- Marge: Deckungsbeitrag nach Wareneinsatz und variablen Bestellkosten

## 1. CAC berechnen: Werbekosten geteilt durch Neukunden

```
CAC (nCAC)        = Werbekosten ÷ Neukunden
Voller CAC        = (Werbekosten + Agentur + Tools + Gehälter) ÷ Neukunden
Break-even-nCAC   = Warenkorbwert × Marge
```

Die erste Zeile ist die Definition von Google und die, mit der dieser Artikel rechnet. Die zweite zählt weitere Marketingkosten mit; welche Variante Sie nutzen, erklärt der Abschnitt zu den Kosten weiter unten.

Google Ads rechnet genauso: Laut [Google Ads Help](https://support.google.com/google-ads/answer/15597581?hl=de) sind die Customer Acquisition Cost die den Neukunden zugeordneten Werbekosten, geteilt durch die Zahl der einzelnen Neukunden, die über eine Kampagne gewonnen wurden.

Ein Beispiel: Ein Shop gibt in einem Monat 10.000 € für Google Ads aus und erhält 200 Bestellungen mit durchschnittlich 100 €. 120 davon stammen von Kunden, die noch nie gekauft hatten, und jeder von ihnen hat einmal bestellt.

| Kennzahl (illustrative Daten) | Ergebnis |
|---|---|
| Kosten pro Bestellung (CPA) | 50,00 € |
| nCAC | 83,33 € |
| ROAS | 2 |

Der CPA ist 10.000 € ÷ 200 Bestellungen, der nCAC ist 10.000 € ÷ 120 Neukunden, und der ROAS ist 20.000 € Umsatz ÷ 10.000 € Werbekosten. Mit Ihren eigenen Kontosummen rechnet der [MER- und nCAC-Rechner](https://www.productmetrics.io/mer-calculator) (auf Englisch) dasselbe nach.

> **Randnotiz:** Zur Vereinfachung ordnet das Beispiel alle 10.000 € den Neukunden zu. Googles Definition zählt nur die Werbekosten, die Neukunden zugeordnet sind. Nehmen Sie für Ihre eigenen Kampagnen deshalb die Zahl, die Google Ads ausweist.

**Abbildung: Was 10.000 € Werbekosten pro Bestellung und pro Neukunde kosten, in €.** Beide Balken teilen dieselben 10.000 € Werbekosten: einmal durch 200 Bestellungen, einmal durch 120 Neukunden. Das ergibt 50,00 € pro Bestellung, aber 83,33 € pro Neukunde, weil 80 der 200 Bestellungen von Bestandskunden kamen.

| Kostenkennzahl aus 10.000 € Werbekosten | Werbekosten je Bestellung oder Neukunde |
| --- | --- |
| Kosten pro Bestellung | 50,00 € |
| Kosten pro Neukunde (nCAC) | 83,33 € |

_Quelle: Illustrative Daten. Berechnet als 10.000 € ÷ 200 Bestellungen und 10.000 € ÷ 120 Neukunden_

Die Kosten pro Bestellung lassen die Zahlen besser aussehen, als sie sind. Sie verteilen die Werbekosten auch auf 80 Bestellungen von Bestandskunden, die in diesem Monat nicht gewonnen wurden, und unterschätzen so, was ein Neukunde gekostet hat. Genau diese Trennung unterscheidet die [Kosten pro Akquisition](https://www.productmetrics.io/glossary/cost-per-acquisition) (auf Englisch) vom CAC.

Welche Kosten zählen? In Googles Definition nur die Werbekosten, und die Beispiele in diesem Artikel rechnen so. Rechnen Sie Agenturhonorare, Kreativ- und Toolkosten oder Gehälter ein, sprechen Sie von einem „vollen“ CAC, der entsprechend höher ausfällt. Beides ist legitim, aber vergleichen Sie nur gleiche Definitionen miteinander und schreiben Sie dazu, welche Sie nutzen.

## 2. nCAC, CPA und ROAS im Vergleich

Der nCAC sagt, was ein Neukunde kostet, der CPA, was eine Bestellung kostet, und der ROAS, wie viel Umsatz jeder Werbe-Euro einbringt. Alle teilen dieselben Werbekosten durch etwas anderes, deshalb können sie bei derselben Kampagne zu unterschiedlichen Urteilen kommen.

| Kennzahl | Formel | Zählt | Beantwortet die Frage | Beispiel |
|---|---|---|---|---|
| nCAC | Werbekosten ÷ Neukunden | Nur Neukunden | Was kostet eine Erstbestellung? | 83,33 € |
| CPA | Werbekosten ÷ Bestellungen | Alle Bestellungen | Was kostet eine Bestellung? | 50,00 € |
| ROAS | Umsatz ÷ Werbekosten | Umsatz | Wie viel Umsatz bringt jeder Werbe-Euro? | 2 |
| POAS | Gewinn nach variablen Kosten ÷ Werbekosten | Gewinn | Hat die Werbung mehr eingespielt, als sie gekostet hat? | 0,8 |

Das Beispiel sieht bei CPA und ROAS akzeptabel aus. Bei 40 % Marge liegt der Break-even-ROAS aber bei 2,5, ein ROAS von 2 macht also Verlust. Der POAS ist ROAS × Deckungsbeitragsquote, hier 2 × 0,40 = 0,8. Die Rechnung steht in [POAS vs ROAS](https://www.productmetrics.io/blog/poas-vs-roas) (auf Englisch), und den Break-even-ROAS für Ihre Marge berechnen Sie mit dem [ROAS-Rechner](https://www.productmetrics.io/de/roas-berechnen). Wie sich die Kennzahlen auf Kontoebene einordnen, beschreibt [ROAS, MER, POAS und nCAC](https://www.productmetrics.io/blog/marketing-efficiency-ratio-vs-roas) (auf Englisch).

Der nCAC zeigt, was der ROAS nicht kann: wie viel der Werbekosten an Kunden ging, die noch nie gekauft hatten. Eine Kampagne kann einen starken ROAS zeigen, weil sie Menschen erreicht, die ohnehin gekauft hätten, und ein hoher nCAC zeigt, dass Sie keine neuen erreichen.

## 3. Wie viel darf ein Neukunde kosten?

Bei der ersten Bestellung darf ein Neukunde höchstens kosten, was sie an Gewinn einbringt. Diese Grenze ist der Break-even-nCAC: Warenkorbwert × [Deckungsbeitragsquote](https://www.productmetrics.io/de/deckungsbeitrag-berechnen), mit Preisen ohne MwSt. und einer Marge nach Wareneinsatz und variablen Bestellkosten wie Versand, Zahlungsgebühren und Retourenabwicklung.

**Abbildung: Höchster nCAC, den eine Erstbestellung von 100 € deckt, nach Marge.** Jeder Balken ist der Gewinn einer Erstbestellung von 100 € bei dieser Marge, also der höchste nCAC ohne Verlust. Die gestrichelte Linie ist der nCAC von 83,33 € im Beispiel; der rote Teil ist der Fehlbetrag. Bei 40 % Marge sind höchstens 40,00 € drin, weniger als die Hälfte; selbst bei 50 % nur 50,00 €.

| Marge (Deckungsbeitrag) | Höchster nCAC ohne Verlust (Break-even-nCAC) |
| --- | --- |
| 20 % | 20,00 € |
| 30 % | 30,00 € |
| 40 % | 40,00 € |
| 50 % | 50,00 € |

Referenzlinie: Tatsächlicher nCAC im Beispiel (83,33 €).

_Quelle: Illustrative Daten. Berechnet als Warenkorbwert × Deckungsbeitragsquote_

Im Beispiel liegt der Warenkorb bei 100 € und die Marge bei 40 %, der Gewinn der Erstbestellung ist also 40,00 €. Der nCAC beträgt 83,33 €, die Erstbestellung macht je Neukunde 43,33 € Verlust.

**Abbildung: Gewinn der Erstbestellung, nCAC und die Lücke dazwischen, je Neukunde in €.** Die Balken zeigen, was ein Neukunde mit der Erstbestellung an Gewinn bringt, was seine Gewinnung gekostet hat und die Differenz. Jeder Neukunde bringt 40,00 € und hat 83,33 € gekostet: eine Lücke von 43,33 €.

| Erstbestellung gegenüber nCAC | Betrag je Neukunde in € |
| --- | --- |
| Gewinn der Erstbestellung | 40,00 € |
| nCAC | 83,33 € |
| Lücke bei der Erstbestellung | 43,33 € |

_Quelle: Illustrative Daten. Berechnet als 100 € × 40 % Marge und 83,33 € − 40,00 €_

Dieser Verlust ist nicht automatisch ein Fehler. Kommen Kunden wieder, können spätere Bestellungen ihn ausgleichen, und Shops, die auf Folgebestellungen warten können, dürfen eine Lücke akzeptieren. Aber das ist eine Entscheidung, und sie sollte auf den Bestellungen beruhen, die Sie tatsächlich sehen, nicht auf Hoffnung.

**Abbildung: Kumulierter Gewinn eines Neukunden nach jeder Bestellung, gegenüber seinem nCAC von 83,33 €.** Die Linie ist der Gewinn, den derselbe Kunde nach 1, 2, 3 und 4 Bestellungen von 100 € insgesamt gebracht hat, 40,00 € je Bestellung. Die gestrichelte Linie ist sein nCAC von 83,33 €. Erst mit der dritten Bestellung (120,00 €) sind die Kosten wieder eingespielt; nach zwei sind es 80,00 €.

| Anzahl Bestellungen des Kunden | Kumulierter Gewinn je Neukunde |
| --- | --- |
| 1 | 40,00 € |
| 2 | 80,00 € |
| 3 | 120,00 € |
| 4 | 160,00 € |

Referenzlinie: nCAC (was der Neukunde gekostet hat) (83,33 €).

_Quelle: Illustrative Daten. Berechnet als Bestellnummer × 40,00 € Gewinn je Bestellung von 100 € bei 40 % Marge_

Bei 40,00 € Gewinn je Bestellung braucht dieser Kunde eine dritte Bestellung: zwei Bestellungen erreichen 80,00 €, das sind noch 3,33 € zu wenig für 83,33 €. Bestellen Ihre Neukunden selten ein drittes Mal, ist der nCAC zu hoch, egal, was der Durchschnitt sagt. Wie Sie diese späteren Bestellungen zählen, steht in [Customer Lifetime Value berechnen](https://www.productmetrics.io/de/blog/customer-lifetime-value-berechnen). Den Break-even eines Produkts berechnen Sie aus seiner Marge mit dem [ROAS-Rechner](https://www.productmetrics.io/de/roas-berechnen).

## 4. Neukunden an Google Ads melden

Google Ads weist die Kundengewinnung nur für Conversions der Kategorie „Kauf“ aus: Laut [Google Ads Help](https://support.google.com/google-ads/answer/12077475?hl=de) funktioniert das Reporting zur Kundengewinnung nur mit diesen Conversions.

Ob eine Conversion von einem Neukunden stammt, kann Google automatisch erkennen, oder Sie melden es selbst über das Conversion-Tag, was laut Google eine genauere Auswertung erlaubt. Der Tag-Parameter heißt `new_customer`, für Google Analytics oder Uploads `customer_type` mit den Werten `new` und `returning`. Wie lange ein früherer Kunde noch als Bestandskunde zählt, legt das Zeitfenster für abgelaufene Kunden (Lapse Window) fest: 540 Tage sind empfohlen und voreingestellt, aber nicht vorgeschrieben.

Laut [Google Ads Help zu den Customer-Lifecycle-Zielen](https://support.google.com/google-ads/answer/12080169?hl=de) lässt das Ziel Neukundenwert (New Customer Value) Google für Neukunden höher bieten als für Bestandskunden; mit Nur Neukunden (New Customer Only) bieten Sie ausschließlich auf Neukunden. Neukundenwert funktioniert mit Ziel-ROAS und Conversion-Wert maximieren in Search-, Performance-Max-, Shopping- und Demand-Gen-Kampagnen.

Die Erstbestellung ist das Signal, das Google zum Bietzeitpunkt hat, deshalb zählt die Qualität der Markierung als neu oder wiederkehrend. Mit Full Signal Tracking wird jede Bestellung als neu oder wiederkehrend markiert, sodass Sie die Priorität für Erstbestellungen erhöhen können. Details stehen auf der Seite zu [Full Signal Tracking](https://www.productmetrics.io/server-side-tracking) (auf Englisch).

Product Metrics liefert Neukunden und Bestandskunden als getrennte Conversion-Aktionen an Google Ads: Product Metrics - New Customer, New Customer Profit, Returning Customer, Returning Customer Profit, Revenue, Profit, Revenue LTV und Profit LTV. So kann Smart Bidding eine Erstbestellung anders bewerten als eine Folgebestellung.

> **Randnotiz:** Der nCAC hängt davon ab, was die Werbeplattform und Ihr Shop erfasst haben: Eine Bestellung, die Google nie erreicht, fehlt sowohl bei den zugeordneten Werbekosten als auch bei der Neukundenzahl.

Full Signal Tracking kommt über einen eigenen Endpoint auf Ihrer Domain an jedem Adblocker vorbei, sodass auch die Neukundenkäufe gezählt werden, die ein Blocker sonst entfernen würde.

## 5. Den nCAC Woche für Woche steuern

Halten Sie den nCAC unter dem, was eine Erstbestellung einbringt, oder wissen Sie genau, warum Sie eine Lücke akzeptieren. In fünf Schritten:

**nCAC in fünf Schritten steuern**

1. **Bei jedem Kauf Neu- oder Bestandskunde melden.** Google kann das automatisch erkennen, aber wer es selbst mit der Conversion meldet, erhält eine genauere Auswertung. Mit Full Signal Tracking wird jede Bestellung als neu oder wiederkehrend markiert.
2. **Das Ziel Neukundenwert (New Customer Value) aktivieren.** Das Ziel funktioniert mit Ziel-ROAS und Conversion-Wert maximieren und braucht mindestens ein Conversion-Ziel der Kategorie „Kauf“.
3. **Den Gewinn der Erstbestellung je Produkt berechnen.** Nehmen Sie den Preis ohne MwSt. minus Wareneinsatz und variable Bestellkosten. Diese Zahl ist der Break-even-nCAC für eine Erstbestellung.
4. **nCAC und Gewinn der Erstbestellung wöchentlich vergleichen.** Schauen Sie auf jedes Produkt, nicht nur auf den Durchschnitt. Wo der nCAC über dem Gewinn der Erstbestellung liegt, verlassen Sie sich auf Folgebestellungen.
5. **Die Folgebestellungen prüfen, auf die Sie setzen.** Zählen Sie, wie viele spätere Bestellungen Ihre Neukunden tatsächlich aufgeben und wie viel Gewinn sie bringen, bevor Sie eine Lücke akzeptieren.

Die wöchentliche Prüfung bleibt kurz: Werbekosten und Neukunden der letzten Woche teilen, das Ergebnis neben den Gewinn der Erstbestellung stellen. Ist die Woche gerade erst vorbei, warten Sie die Conversion-Verzögerung ab, denn Bestellungen können Tage nach dem Klick eintreffen.

Beurteilen Sie eine Änderung über mehrere Wochen. Eine Woche mit wenigen Neukunden lässt den nCAC stark ausschlagen, und ein Aktionsmonat lässt sich nicht mit einem ruhigen vergleichen.

**Abbildung: nCAC bei denselben 10.000 € Werbekosten, je nach Zahl der gewonnenen Neukunden.** Jeder Balken ist der nCAC, wenn dieselben 10.000 € Werbekosten so viele Neukunden bringen. Bei 100 Neukunden sind es 100,00 €, bei 150 nur 66,67 €. Ein ruhiger Monat kann die Zahl also stark verschieben.

| Neukunden im Zeitraum | nCAC (Werbekosten je Neukunde) |
| --- | --- |
| 100 Neukunden | 100,00 € |
| 120 Neukunden | 83,33 € |
| 150 Neukunden | 66,67 € |

_Quelle: Illustrative Daten. Berechnet als 10.000 € ÷ Neukunden_

## 6. nCAC pro Produkt statt Durchschnitt

Welche Produkte Neukunden günstig gewinnen und welche nicht, sehen Sie erst im nCAC pro Produkt; im Kontodurchschnitt geht der Unterschied unter.

**Abbildung: Was ein Neukunde je Produkt kostet (nCAC), gegenüber dem Durchschnitt, in €.** Jeder Balken ist der nCAC eines Produkts: was ein über dieses Produkt gewonnener Neukunde an Werbekosten gekostet hat. Die gestrichelte Linie ist der Durchschnitt von 83,33 €. Produkt C kostet mit 150,00 € fast viermal so viel wie Produkt A mit 40,00 €; der Durchschnitt zeigt das nicht.

| Produkt, über das der Neukunde kam | nCAC des Produkts |
| --- | --- |
| Produkt A | 40,00 € |
| Produkt B | 60,00 € |
| Produkt C | 150,00 € |

Referenzlinie: Durchschnittlicher nCAC (83,33 €).

_Quelle: Illustrative Daten. Der Durchschnitt nimmt an, dass jedes Produkt gleich viele Neukunden bringt_

In diesem Beispiel kostet ein Neukunde bei Produkt C fast viermal so viel wie bei Produkt A. Der Durchschnitt von 83,33 € beschreibt keines davon. Bei einem Produkt mit niedrigem nCAC und guter Marge lohnt es sich, die Priorität zu erhöhen. Bei einem Produkt, das Kunden nur mit hohem nCAC gewinnt, sollten Sie Preis, Marge oder Anzeigen prüfen, bevor es mehr Budget bekommt.

Product Metrics zeigt den nCAC pro Produkt und als Durchschnitt, wobei sich der durchschnittliche nCAC aus den Werbekosten geteilt durch die Neukunden ergibt. So verschwindet Produkt C mit 150,00 € nicht hinter den 83,33 €. [Product Segmentation](https://www.productmetrics.io/product-segmentation) (auf Englisch) ordnet außerdem jedes Produkt nach Anzeigenklicks und Rendite einem von sechs Segmenten zu, sodass Sie sehen, wo jedes Produkt steht, ohne alle einzeln durchzugehen; was jedes Produkt bekommt, entscheiden Sie.

Der nCAC pro Produkt beruht wie der Durchschnitt auf den Bestellungen und Neukunden, die Werbeplattform und Shop erfasst haben. Fehlen Käufe eines Produkts, wirkt es billiger oder teurer, als es ist. Vollständige Kaufdaten, etwa über [Server-Side-Tracking](https://www.productmetrics.io/server-side-tracking) (auf Englisch), brauchen Sie deshalb vor jeder Entscheidung. Was Enhanced Conversions dabei leisten und was Server-Side-Tracking, erklärt [Enhanced Conversions (Erweiterte Conversions) erklärt](https://www.productmetrics.io/de/blog/enhanced-conversions-erklaerung).

## Fünf Fehler beim nCAC

| Fehler | Folge | Besser |
|---|---|---|
| Kosten pro Bestellung mit dem CAC verwechseln | Bestandskunden verwässern die Zahl | Teilen Sie durch Neukunden |
| Den Gewinn der Erstbestellung ignorieren | Ohne Break-even-nCAC wissen Sie nicht, ob Sie auf Folgebestellungen angewiesen sind | Berechnen Sie ihn je Produkt |
| Die laufende Woche bewerten | Conversion-Verzögerung und wenige Neukunden verzerren sie | Vergleichen Sie mehrere Wochen |
| Nur den Durchschnitt ansehen | Er verbirgt teure Produkte | Prüfen Sie den nCAC pro Produkt |
| Mit lückenhaften Daten steuern | Fehlende Bestellungen verfälschen Kosten und Neukundenzahl | Prüfen Sie zuerst den [Adblocker-Test](https://www.productmetrics.io/ad-blocker-conversion-tracking) (auf Englisch) |

## Beginnen Sie mit Ihrem Bestseller

Der [ROAS-Rechner](https://www.productmetrics.io/de/roas-berechnen) gibt Ihnen die margenbasierte Untergrenze für jedes Produkt, und die Rechnung erklärt [Break-even ROAS per product](https://www.productmetrics.io/blog/break-even-roas-per-product) (auf Englisch). Um Neu- und Bestandskunden an Google Ads zu senden, lesen Sie [Full Signal Tracking](https://www.productmetrics.io/server-side-tracking) (auf Englisch), das im Pro-Abonnement enthalten ist und nicht gesondert berechnet wird; die Details stehen auf der [Preisseite](https://www.productmetrics.io/pricing) (auf Englisch).

Berechnen Sie heute den Break-even-nCAC für Ihren Bestseller (Preis ohne MwSt. mal [Deckungsbeitragsquote](https://www.productmetrics.io/de/deckungsbeitrag-berechnen)), teilen Sie die Werbekosten des Vormonats durch seine Neukunden und legen Sie beide Zahlen nebeneinander. Liegt der nCAC höher, zählen Sie als Nächstes, wie viele spätere Bestellungen Ihre Neukunden aufgeben.

## Häufig gestellte Fragen

### Was sind gute Kundengewinnungskosten (CAC)?

Gut sind Kundengewinnungskosten, die Ihre Kunden über ihren Gewinn wieder einspielen. Vergleichen Sie sie mit dem Gewinn einer Erstbestellung, dem Break-even-nCAC, und danach mit dem Gewinn, den spätere Bestellungen bringen. Bei 100 € Warenkorb und 40 % Marge erreicht ein nCAC von 40,00 € mit der Erstbestellung den Break-even, und ein nCAC von 83,33 € braucht 43,33 € mehr aus Folgebestellungen. Einen Richtwert nennen wir nicht, denn die richtige Zahl hängt von Ihrer Marge und der Wiederkaufrate ab.

### Was ist der Unterschied zwischen CAC und CPA?

Der CPA steht für die Kosten pro Akquisition, meist Werbekosten geteilt durch alle Conversions, hier also alle Bestellungen. Der CAC zählt nur Neukunden. Im Beispiel ergeben 10.000 € bei 200 Bestellungen einen CPA von 50,00 €, dieselben Kosten bei 120 Neukunden einen CAC von 83,33 €.

### Wie berechne ich den CAC für Neukunden in Google Ads?

Teilen Sie die den Neukunden zugeordneten Werbekosten durch die Zahl der einzelnen Neukunden. Google Ads weist die Customer Acquisition Cost genau so aus, aber nur für Conversions der Kategorie „Kauf“. Google kann automatisch erkennen, ob eine Conversion von einem Neukunden stammt, oder Sie melden es mit dem Parameter new_customer im Conversion-Tag, was genauer ist. Das Standard-Zeitfenster für abgelaufene Kunden beträgt 540 Tage.

### Was ist der nCAC?

Der nCAC steht für die Kosten eines Neukunden (new customer acquisition cost): die Werbekosten, die nötig sind, um einen Kunden zu gewinnen, der noch nie gekauft hat. Er ist dieselbe Zahl wie der CAC, Werbekosten geteilt durch Neukunden, und macht nur deutlich, dass Wiederkäufer nicht mitgezählt werden, und ist die Zahl, die Sie dem Gewinn einer Erstbestellung gegenüberstellen. Product Metrics zeigt ihn pro Produkt und als Durchschnitt: Neukunden haben in Google Ads eine eigene Conversion-Aktion, und der Durchschnitt ergibt sich aus den Werbekosten geteilt durch die Neukunden.

Auch verfügbar in: [English](https://www.productmetrics.io/blog/customer-acquisition-cost-formula)

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Geschrieben von Berend Vrakking, Gründer von Product Metrics. Zuletzt aktualisiert: 2026-10-08.

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